Lesung zum Tag der Bibliotheken in der Bruno-Lösche-Bibliothek

Die Bruno-Lösche-BFeatured imageibliothek liegt in Tiergarten, Perleberger Straße. Ich bin da groß geworden. Mein Papa ist mit mir immer in diese Bibliothek gegangen. Seine Abteilung war die Fachbuchabteilung, und ich habe währenddessen die Kinderbücher von vorne bis hinten „gefressen“.  Besonders die Asterix-Comics hatten es mir angetan. Ich weiß noch, wie stolz ich war, wenn ich mal in die Erwachsenen-Abteilung schauen durfte. Nur schauen. Wow. Was es da alles gab … Wir sind dann umgezogen, heute ist die Humboldt-Bibliothek in Reinickendorf „meine“ Bibliothek.

Vorhin stand ich nun mit meiner Bücherkiste wieder im Foyer der Bruno-Lösche-Bibliothek. Wer hätte gedacht, dass ich mit meinen eigenen Büchern zurückkehren würde hierher? – Ich nicht. Und es kam mir alles viel heimeliger, auch kleiner vor als in meiner Erinnerung. Klar, denn ich bin jetzt körperlich größer als vor vierzig Jahren. Richtig groß nicht, aber größer immerhin. Und die Kleinheit der Lösche-Bibliothek ist eine herzliche, gemütliche, familiäre Kleinheit. Ich wurde empfangen mit Kaffee und Kuchen und einem Blumenstrauß.

Die Lösche-Bibliothek hat etwas ganz Cooles: einen ganzen eigenen Raum nur für Krimis und Spannungsliteratur! Das Paradies! Dieser Krimisalon, der seit 2008 besteht, ist einzigartig in Berlin. Über 5000 Krimis unterschiedlicher Couleur, auch in englischer Sprache, laden zum Recherchieren, Schmökern und zum wohligen Schauder ein.
Vertreten sind neben Klassikern wie Agatha Christie oder Sir Arthur Conan Doyle und populären deutsch- und fremdsprachigen Autoren auch weniger bekannte Schriftsteller.
Mehr als 1000 „kriminelle“ Hörbücher, über 500 Kriminalfilme auf DVD sowie konventionelle und elektronische Detektiv- und Krimi-Spiele (für PC, Wii- und NintendoDS-Konsolen) stehen zur Ausleihe zur Verfügung.

Die meine Lesung fand im Krimisalon zwar im kleinen Rahmen statt, aber die anschließenden Gespräche waren toll und motivierend und haben einfach nur Spaß gemacht!

Anlass meiner Lesung und der Einladung durch die Bibliothek war der „Tag der Bibliotheken“, der seit 1995 am jährlich am 24. Oktober stattfindet. Er wurde vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ins Leben gerufen. Er lenkt alljährlich die Aufmerksamkeit auf die rund 10.000 Bibliotheken in Deutschland und macht auf ihr umfangreiches Angebot neugierig. In vielen Bibliotheken wird seit Einführung des Tages der Bibliotheken mit den verschiedensten Veranstaltungen auf die vielfältigen Leistungen der Bibliotheken als unverzichtbare Kultur- und Bildungseinrichtungen hingewiesen.

Der Deutsche Bibliotheksverband verleiht am Tag der Bibliotheken den Preis „Bibliothek des Jahres“. Auch in diesem Jahr dreht sich dabei alles um die Kampagne „Netzwerk Bibliothek“.

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